Ein unerwarteter Rückblick.

Ich war sehr überrascht, als mir jüngst eine Liste in die Hand fiel, die einige Jahre lang an meiner Kühlschranktüre prangte, bevor sie beim letzten Umzug vor 18 Monaten in einem Zettelkonglomerat verschwand. Ich hatte mir damals aufgrund zunehmender Job-unzufriedenheit notiert, was ich mir von einem neuen beruflichen Schritt wünschte und erhoffte. Es dauerte noch eine geraume Weile, bis meine Entscheidung wirklich reif war.

Heute macht es mich betroffen, zu sehen, was mir damals alles fehlte. Was mir von mir selbst abhanden gekommen war − obwohl es ein von Vielen beneideter „Traumjob“ war, den ich damals hatte. Vieles daran war wirklich top: das Unternehmen, die Job-Description, der Titel und die damit verbundene Verantwortung. Ebenso der (scheinbare) Gestaltungsfreiraum, der Geschäftsführer als mein direkter Vorgesetzter und natürlich auch das Gehalt.
Und doch: ich mutierte mit der Zeit zu einer Erfüllungsmaschine für Themen, die nicht wirklich meine waren. Funktionell und funktionierend, aber zunehmend kraftlos. Dadurch und durch die ubiquitäre Präsenz (der Geschäftsführer nahm sein Business so ernst, dass er mir sogar am Heilig Abend kurz vor der Bescherung noch berufliche Mails schickte), begann mein Körper irgendwann zu rebellieren: Das Gewicht stieg, die Haare fielen aus, an durchgehenden Schlaf war nicht mehr zu denken…
Immer wieder meldete sich das Unterbewusstsein: „Du erfüllst Deinen Job. Aber Du schwänzt Deine Berufung.“ Irgendwann schrieb ich aus einem Impuls heraus diese Liste und pinnte sie zur regelmäßigen Selbstreflexion an die Kühlschrank-Tür.

Wünsche

Blicke ich heute darauf, so weiß ich erst, wie richtig sie war. Sie hat mir geholfen, meinen inneren Kern wieder zu entdecken und die mir wirklich wichtigen Werte zurück zu erobern. Und was mich besonders freut: Ich habe bereits damals Strahlkraft als mir wichtig erkannt und genannt!

Vielleicht haben Sie ja auch einen Zettelstapel mit einer ähnlichen Liste.  Und − was steht drauf? Oder anders gefragt: Welche Punkte würden Sie notieren?

 

Facebooktwittergoogle_pluslinkedinrss

Aus der Rolle in die Leidenschaft!

Sie sind unglaublich beeindruckend: Menschen mit Strahlkraft.
Wenn ich ihnen begegne, mit ihnen spreche, dann haben sie eines gemeinsam: sie reißen mich mit. Sie begeistern mit für eine Idee, sie entfachen in mir die Leidenschaft für ihr Werk, ihr Schaffen, ihr Handeln oder ihre Überzeugung.
Sie können jung sein oder alt sein, Frau oder Mann, Handwerker , Wissenschaftler, Koch- oder Tonkünstler, Top-Manager oder Verkäufer.
Sie alle eint nur eines: ihre Strahlkraft.

Strahlkraft, die spürbar ist.
Strahlkraft, die wirksam ist.
Weil sie nicht von außen aufgesetzt und mühsam antrainiert wurde.
Weil sie von innen kommt. Echt ist. Wahr ist. Und so ihr Leuchten entfalten kann.

In meiner Arbeit als Coach ist es mein Ziel, meine Kunden die ihnen ureigene Strahlkraft (wieder) zugänglich zu machen.
Ohne Chichi und Tralala.
Mittels gezielter Fragen und solider Coachingwerkzeuge.

Ich begleite meine Klienten auf dem Weg zu ihrer Strahlkraft.
Als Einzelperson wie als Team, als Führungskraft und letztlich als Unternehmen.

Meine Erfahrungen und Erkenntnisse zeigen: wer täglich am Büroeingang in eine Rolle schlüpft, wird auf Dauer unzufrieden sein. Und wie lehrte mein Vater mich ein Zitat Martin Luthers: „Aus einem verkrampften Hintern kann kein fröhlicher Furz kommen.“ Derbe ausgedrückt. Und dennoch trifft es den Kern.

Deshalb lautet mein Motto: Aus der Rolle in die Leidenschaft!
So finden wir den Weg aus der Verkrampfung in die eigene Strahlkraft.

 

Facebooktwittergoogle_pluslinkedinrss